Lian Li PC-Q07 Grafikkarte – Lösung!

Endlich mal wieder ein Tech-Beitrag. Die Leute die auf die Fahrradbilder warten… kommt noch ;-)

Nachdem mein Mini-ITX System nun super läuft habe ich stück für Stück weiter Upgegradet. Mittlerweile sind noch eine SSD und wie in diesem Beitrag an der Überschrift zu lesen ist auch eine Grafikkarte dazugekommen. Schlimm genug, dass ich überhaupt eine Grafikkarte stecken muss. Leider gab es die chicen AMD FM1 und Llano CPU-Systeme zur Zeit als ich das System aufgebaut habe noch nicht. Die CPU Performance meines Phenom II X4 910e reicht mir völlig, aber das ich keine 2 Monitore an das Board anstecken kann fand ich ganz schön bizarr. Anscheinend ist es aber bis heute so…Crazy.

Naja, ich war nun also auf der suche nach der besten Grafikkarte fürs Geld. Mit der Hürde, sie muss Passiv sein und in mein Lian Li PC-Q07 passen. Wenn Ihr euch die Bilder anschaut wisst Ihr auch warum das so problematisch war.
Ich Stand also vor der Wahl einer kleinen Office-Karte wie der Radeon HD 6450 oder wesentlich größeren Karten wie der Radeon HD 6570 – Passiv ne!
Ums kurz zu machen, wer für sein Lian Li PC-Q07 eine gute Grafikkrte sucht, aber auch ein wenig Performance möchte, greift am besten gebraucht zu einer XFX Radeon HD 5670 775M (ca. 40-55 Euro) Passt auf den mm und läuft trotz meiner “Spezialkühlung” nicht allzu warm.

Wer sich das ganze Schauspiel mal ansehen will, hier mal ein paar Bilder:

KDE vs. UNITY vs. GNOME vs. MATE vs. XFCE vs. LXDE

Für alle die gerade über Google auf meinem Blog gelandet sind, Ihr werdet hier keinen Bericht zu oder gar Vergleich zu all den genannten Desktopmanagern finden. Ich möchte euch einfach meine Meinung aufdrängen und euch damit übereden KDE zu nutzen.

“Warum?”

Ganz einfach, nachdem ich nun schon vor einiger Zeit von Windows auf Linux gewechselt bin, habe ich eine breite Palette an Desktops ausprobiert. Angefangen mit Gnome (Mate), hin zu XFCE, LXDE zuletzt nun auch noch Unity … KDE wurde seit Version 4 immer schlecht gemacht, es sei “langsam, buggy, überladen, …”
Seit einiger Zeit weiß ich nun aber das die Leute einfach keine Ahnung haben – aber sowas von!

Als “Linuxer” muss man ja allgemein “verzichtbereit” sein. Die Programme die man aus anderen Betriebssystemen gewohnt ist, werden meist durch Linuxische Alternativen ersetzt, die nach meiner Erfahrung meist nie “out of the box” funktionieren. Frickeln ist immer angesagt.
Beim Desktopmanager muss man nicht nur “verzichtbereit” sein sondern man soll sich “umgewöhnen”… gutes Beispiel ist Ubuntus Standartdesktop Unity.
Hinter Unity steckt eine menge an Überlegungen, wie man den Desktop verbessern könnte. Lustig ist das man dabei den Ansatz verwendet, dass die Verbesserung unbedingt anders sein muss als alles was es schon gibt ;-) Unity eignet sich für Anfänger, Netbooks, 2 oder 3. PCs oder eure Mütter und hat für Canotical a.k.a Ubuntu auch gleich den Vorteil, dass man keinen Windows PC mehr vernünftig bedienen kann.

Meine Lieblinge waren immer schon XFCE und LXDE diese setzte ich bis heute immernoch auf kleinen Systemen ein, weil Sie funktionieren! Wer aber mit seinem PC Arbeiten will/muss wird schnell über die ganzen kleinen “das geht ja gar nicht’s und das kann man damit nicht machen’s” stolpern. Für meinen Privatrechner der nur zum Surfen ist, hatte ich mich damit angefreundet und wollte auf den neuen (alles schaut aus wie auf meinem Smartphone) Zug aufspringen, das ist aber scheiße leute!

Ich habe mir also aus Langeweile, mal KDE 4.8 angeschaut. Einfach so und konnte meinen Augen nicht trauen. Mein System, welche vorher so kastriert war durch den Desktopmanager und die fehlenden Programme, Funktionen, Gewohnheiten erblüht innerhalb von Sekunden zum Leben.
KDE ist weder langsam, noch verbraucht es mehr RAM, oder ist überladen. Es ist simpel, ich hab als User die Möglichkeit mein System anzupassen und damit meine ich nicht den scheiß Skin! Das System hat eine Taskleiste die auch den Namen verdient hat und vor allem aber hat es eine Seele und die nenne ich “Dolphin”. Meiner Meinung nach, ist es der ‘fucking’ einzige Dateimanager, den man unter Linux benutzen kann. Probiert es aus, ich habe Jahrelang Nautilus, Thunar und zuletzt PCmanFM, genutzt. Alles halbherzig hingerotzte Tools, mit den Ideenreichtum eines Nortoncommanders (Dieser Satz ist absichtlich so geschrieben, natürlich ist es nicht so ihr deppen). Doplhin ist geil, er ist schnell und hat zumindest die Funktionalität des Windowsexplorers.
Netzlaufwerke, SMB, Dateifreigaben, Bildvorschauen, Zoom, geteilte Fensteransicht etc. alles dabei.
Ich könnte ewig so weitermachen …

Das Fazit und auch das Traurige an der Geschichte, in den Köpfen ist KDE keine Alternative. Viele User wechseln von Windows und sind über Linux enttäuscht oder kommen nicht zurecht, das ganze gefrickel, Bedienung etc.
Ich weiß bis heute nicht wie sich KDE hält und so geile Software schreiben kann, wenn ich mir die Meinungen in den gängigen Foren so anschaue hab ich immer das Gefühl, dass keiner mehr KDE nutzt. Es muss aber genau anders sein.
Leute tut mir den gefallen und probiert es aus. KDE ist nicht langsam oder träge, es ist Linux wie es sein soll – mit dem Potential Windows und Mac in die Eier zu treten.

Danke für eurer Aufmerksamkeit!

Fahrrad-Frühling

Fertig... halt da fehlt noch die Tasche

Eine passendere Überschrift kann man nicht mehr finden, bei 25°C und Sonne pur! Anstelle hier philosophische Blogeinträge übers Fahrradfahren zu schreiben, sollte ich lieber selber draussen sein.
Heute habe ich aber mal einen Ausrede, ich fang lieber mal von vorne an …

Seit einiger Zeit, so ca. 1-2 Jahre packt mich jedes Jahr wieder der “Cruiser”-Virus. Dicke Reifen, breite Sättel und den Wind zwischen den Beinen Ohren!
Irgendwie hat es dann aber doch nicht so richtig gereicht mich mal zu überwinden, selbst einen Cruiser “zusammenzuschrauben”.

Vor zwei Wochen dann, flatterte mir beim Besuch des Dönerladens meines Vertrauens eine Postkarte zu. Bei der Postkarte handelt es sich um ein Gewinnspiel von Little John Bikes mit der Überschrift “Mitmachen und 1 von 3 Rädern gewinnen!”
Sogleich war der QR-Code eingescannt und ich landete auf der Facebookseite von Little John Bikes und wusste was ich nun zu tun hatte…

Was ist für dich der “FAHRRAD-FRÜHLING”?

Ich habe also bis zum 30. April Zeit, um an der Verlosung teilzunehmen. Sollte ich vielleicht… nein, oder doch?
Ich baue einen Cruiser!

Ich wusste das bei meinen “Schwiegereltern” auf dem Dorf noch ein altes Diamant- oder MIFA-Fahrrad stand und nach etwas Telefonarbeit war es geritzt, ein Blaues MIFA-Herrenrad 26″ sollte seinen “2. Frühling” bekommen (Wenn das mal nicht zum Motto passt ;-) ).

Das war die Ausgangsbasis

Nachdem das Rad da war konnte es losgehen. Ich brauchte dringend neue Teile, wollte aber so viel wie möglich original lassen. Preislich lohnt sich es nicht viel Geld zu investieren. Es regnete also Teile:

  • Reifen: Schwalbe Returner
  • Sattel: Flohmarkt original MIFA
  • Pedale: Schwarz aus Metall mit breiter Auflage
  • Vorbau und Lenker: Breiter Cruiserlenker ist ja mal Pflicht!
  • Bremse: Eine einfache BMX Bremse ersetzt die alte Stempelbremse
  • 3 Dosen Sprühlack…

Der Alte Rahmen wurde komplett zerlegt auch Lager etc… alles raus.
Teilweise waren Schrauben so vergammelt, dass nur noch rohe Gewalt die Mutter ins Nirvana schickte.
Danach, Rost entfernen und schleifen, zu meinem Glück waren alle tragenden Teile mehr oder weniger intakt.

Stirrrb ... Rost und Lack mussten weichen

Das Lackieren dauerte dann etwas länger, da die Temperaturen nicht so wirklich dafür geeignet waren aber die letzten Tage konnte der Lack gut durchtrocknen.

Frisch zusammengesteckt... aber da fehlt noch was!

Zusammengeschraubt war der alte Hobel wieder schnell, nach 3 Platten innerhalb einer Stunde am Hinterreifen, wusste ich es wird Zeit mal eine Pause zu machen…

"Returner"... Passend oder?

Nachdem mein MIFA-Cruiser nun fahrtüchtig war, fehlte trotzdem noch ein Detail. Ich wühlte also etwas in meiner Fahrradkiste und fand noch einen Tubus Gepäckträger der eigentlich keiner ist, dass ist aber eine andere Geschichte…
Er passte perfekt, nur ein Blech zurechtbiegen, da es keine Standarthalterung für sowas gibt ;-)
Passend zum DDR Fahrrad, habe ich zu Gepäcktaschen umfunktionierte original NVA-Packtaschen verwendet. Passt bombig …

Fertig... halt da fehlt noch die Tasche

Endlich ist er nun fertig und ich bin stolz, dass ich es noch vor dem Einsendeschluss geschafft habe. Ich bin zufrieden und de Arbeit hat sich gelohnt, nun auf zum Grillen…

Ich würde sagen… “Alles neu macht der Mai” wünscht mir Glück fürs Gewinnspiel.